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GmbH

Für eine medizinische Praxis ist die Rechtsform einer MVZ GmbH noch relativ ungewöhnlich.

Das MVZ ("Medizinisches Versorgungs-Zentrum") ist eine Form der Zusammenarbeit, die aktuell von der Gesundheitspolitik gefördert wird, unter anderem, da man sich vom Zusammenschluss einzelner Ärzte zu größeren Einheiten Rationalisierungseffekte (durch gemeinsame Nutzung von Räumen, Personal und apparativer Ausstattung) verspricht. Dabei ist die Gründung von und der Beitritt zu MVZs nur Ärzten mit Kassenzulassung, Krankenhäusern und Dialysepraxen gestattet - nicht zum Beispiel Kapitalgesellschaften oder medizinfernen Strukturen.

Die spezielle Form der MVZ-GmbH hat eine wichtige Besonderheit:

Beteiligte können ihre KV-Zulassung zum Zweck der Anstellung am MVZ in das MVZ einbringen. Dies ist bei unserer MVZ-GmbH bei allen Ärztinnen und Ärzten der Fall.

Daraus resultiert, dass bei einer Trennung eines einzelnen Arztes vom MVZ - die nach der Satzung durchaus möglich ist - der Kassensitz im MVZ verbleibt und vom MVZ nachbesetzt werden kann. 

Somit hat das MVZ eine sehr zukunftsstabile Grundstruktur, auch wenn einzelne Angestellte oder Gesellschafter - aus welchem Grund auch immer - ausscheiden sollten: die Struktur als solche bleibt dauerhaft bestehen.

Erfolgreicher medizinjuristischer Baumeister des umfangreichen Projektes war Rechtsanwalt Christian Gerdts, Partner in der medizinrechtlichen Kanzlei CausaConcilio im Neuen Wall in Hamburg und in der Deliusstraße in Kiel